Willkommen auf unserer Internetseite. An dieser Stelle möchten wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten bei FWU sowie in der gesamten Energie- und Gebäudetechnikbranche informieren.
:: Neuer Auftrag zur Planung eines BHKW 1.200 kWel

Wir wurden von der Danpower Gruppe aus Potsdam mit der Planung einer neuen BHKW-Anlage mit einer elektrischen und thermischen Leistung von ca. je 1.200 kW sowie einem 700 kW Spitzenlastkessel beauftragt. Das BHKW und der Kessel dienen zur Erzeugung von Hochtemperaturwärme mit 160°C, die für die Beheizung von Formen für die Windflügelproduktion der Vestas Blades Deutschland GmbH in Lauchhammer benötigt wird. Die bei der BHKW-Kühlung parallel zur Hochtemperaturwärme anfallende Niedertemperaturwärme im Bereich von ca. 95°C wird in das Fernwärmenetz der Stadt Lauchhammer eingebunden. Für den erzeugten Strom ist eine Einspeisung in das Netz des Versorgers vorgesehen.

Ein Auftrag, über den wir uns ganz besonders freuen.
Von der Umsetzung des Projektes werden wir hier berichten.

:: Neues BHKW für die DREWAG im Heizhaus Bünaustraße in Betrieb genommen

Die DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH betreibt in Dresden Löbtau auf der Bünaustraße ein Nahwärmenetz mit einer Anschlussleistung von ca. 1.300 kW. Die Wärmeversorgung erfolgte bisher mit zwei Gas-Niedertemperaturkessel.

Im Jahr 2011 wurde die Wärmeerzeugungsanlage durch ein zusätzliches Gas-BHKW mit einer elektrischen Leistung von 114 kWel. und einer thermischen Leistung von 179 kWth. ergänzt. Zur Gewährleistung langer Laufzeiten wurde ein 15 m³-Pufferspeicher installiert. Planung und Bauüberwachung der BHKW-Anlagen erfolgten durch FWU.

Seit der Inbetriebnahme im Oktober 2011 bis Mitte Februar 2012 hat das BHKW bereits 3.000 Betriebsstunden absolviert und dabei ca. 340.000 kWh Strom erzeugt. Die Chancen, die prognostizierten 6.000 Betriebsstunden im Jahr zu erreichen, stehen also sehr gut. Nur 35 Starts in dem Zeitraum sind auch ein Zeichen sowohl für die korrekte Auslegung des Pufferspeichers als auch für die günstige hydraulische und regelungstechnische Einbindung der Anlage.

Wir bedanken uns auf diesem Weg für die angenehme Zusammenarbeit bei allen beteiligten Mitarbeitern der DREWAG, bei unserem Planungspartner für die ELT-Anlagen dem Büro DEIB GmbH und für die sehr gute Arbeit der Ausführungsfirmen DZH-Schepitz GmbH, der Firma Wolfram Ritter Elektroanlagen und der Firma Sauter-Cumulus GmbH NL Dresden.

:: Quelllüftung und Strahlungsheizung – die ideale Kombination für Hallen und große Räume

Auf dem Campus Jahnallee gegenüber dem Leipziger Zentralstadion ist die sportwissen­schaftliche Fakultät mit Sporthallen, Instituten und einem Schwimmhallen­komplex untergebracht. Ein Großteil der Gebäude ist in den 50er Jahren als Deutsche Hochschule für Körperkultur errichtet worden und steht unter Denkmalschutz. Unter der Leitung des SIB Leipzig wurde in den letzten Jahren ein umfassendes Sanierungsprogramm durchgeführt. In 2009 bis Anfang 2011 wurde FWU mit der energieeffizienten Sanierung einer Reihe von Sporthallen beauftragt.

Im Bestand waren die Hallen mit Lüftungsanlagen ausgerüstet, welche im Wesentlichen der Heizung dienten. Hierfür wurden große Luftmengen benötigt. Trennt man Heizungs- und Lüftungsfunktion, ist die Beschränkung auf den physiologisch erforderlichen Luftwechsel möglich. Wird die Luft über Fußboden laminar und isotherm zugeführt, bildet sich eine ziemlich stabile, bodennahe Frischluftschicht aus, welche erst durch Wärmequellen (Sportler, Heizflächen in Fußbodennähe) in eine vertikale Strömung übergeht. Bei dieser als Quelllüftung bezeichneten Lüftungsart wird ausschließlich der Aufenthaltsbereiches temperiert oder klimatisiert. Die Luft oberhalb des Aufenthalts­bereiches wird nicht mehr konditioniert.

Wird der Transmissionswärmebedarf durch eine Strahlungsheizung gedeckt, tragen weitere Kriterien zur effizienten Energieanwendung bei:

  • steiles vertikales Temperaturprofil mit wenig Übertemperatur an der Hallendecke
  • höhere Empfindungstemperatur der Strahlungswärme ( 1 bis 2 K über herkömmlichen Heizflächen mit Konvektionsanteil).

Eine besonders gute Wärmeverteilung wird durch graphitgebettete Heizflächen erzielt. Durch die leichte Übertemperatur der angestrahlten Bodenfläche wird weiterhin die Luftverteilung vergleichmäßigt.

Aus unserer Sicht: eine ideale Systemkombination für Hallen und große Räume für viele Anwendungsfälle!

:: Durch die SAB geförderte Anlagentechnik Energieeffizienzmaßnahmen bei Purkart Systemkomponenten GmbH fertiggestellt

Bei Purkart Systemkomponenten, einem mittelständischen Unternehmen der Blechbearbeitung und Systemmontage in Großrückerswalde, Erzgebirge, wird kontinuierlich auf Energieeffizienz gesetzt. Die im Rahmen des sächsischen Gewerbe­energiepasses aufgezeigten Energieeffizienz­maßnahmen sind von FWU in Folge planerisch umgesetzt worden.

Es handelt sich um die Wärmerückgewinnung aus technologischen Prozessen auf verschiedenen Temperaturniveaus. Die Niedertemperatur­wärme wird mittels Industrie- Wärmepumpe auf ein technologisch nutzbares Niveau gebracht und dann dem Produktionsprozess wieder zugeführt.

Es ist gelungen, die Wärme- Kälte- Kopplung der Laserschneidautomaten in eine praktikable Form zu bringen, so dass hier ein Energienutzungsgrad von über 200% zu erwarten ist. Es kann mit einer Einsparung von ca. 1.400 MWh/a Erdgas ohne Mehrverbrauch von Elektroenergie gerechnet werden.

Das dürfte auch für andere Unternehmen der Blechbearbeitung von Interesse sein.

Die Anlagentechnik ist im Januar 2011 in Betrieb genommen worden. Über erste Betriebsergebnisse wurde auf dem 3. Energietechnischen Symposium in Zittau berichtet.


(Tagungsband hier zum Download)

:: Zertifizierung zum Sächsischen Gewerbeenergieberater

FWU in Person von André Preuß ist zur Durchführung von Energieeffizienzberatungen mit dem Sächsischen Gewerbeenergiepass berechtigt.

Am 02.09.2010 wurde im Hause der Sächsischen Energieagentur eine Prüfung abgelegt. Referenzprojekt war das Unternehmen Purkart Systemkomponenten in Großrückerswalde im Erzgebirge.

:: Neue Entbindungsstation im Krankenhaus Dresden Neustadt übergeben

Im Krankenhaus Dresden Neustadt wurde in 2010 die Entbindungsstation mit einem Ergänzungsbau erweitert. Es stehen jetzt zusätzlich drei Kreissäle und ein Eingriffsraum zur Verfügung. Weiterhin wurde die Station Neonatologie (Neugeborenenmedizin) komplett saniert. Die Übergabe erfolgte im Januar 2011.

FWU oblag die Planung der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und MSR-Anlagen sowie der medizinische Gasversorgung. Der Eingriffsraum (Raumklasse Ib nach DIN 1946-4) wurde mit einer Lüftungsanlage mit turbulenter Mischlüftung ausgestattet. Die Lüftungsanlagen für die Kreissäle, Entspannungsräume und ITS-Zimmer beschränken sich auf die Deckung des physiologischen Luftwechsels. Die Abfuhr von Wärmelasten erfolgt auf dem Weg der stillen Kühlung über Kühldecken. Zum einen wurden damit die Lüftungsverluste minimiert und der Nutzer spart Betriebskosten infolge des energieeffizienten Luft - Wasser - Systems. Zum anderen wird damit dem beschränkten Platzbedarf im Technikbereich Rechnung getragen.

Die Wärmeabfuhr aus den technischen Betriebsräumen erfolgt zu 90% der Nutzungszeit p.a. im freiem Kühlbetrieb mit Außenluft. Insgesamt können Einsparung von ca. 20.000 kWh Elektroenergie pro Jahr prognostiziert werden.

Zum Planungsteam gehörten Henke + Partner Architekten und das Dresdner Elektro-Ingenieurbüro (DEIB). Auf der Bauherrenseite wurde das Projekt von der Bauabteilung des Krankenhauses Dresden Neustadt geleitet.

:: Pilotprojekt: Effektive Energieversorgung von Mehrfamilienhäusern

Die ENSO Energie Sachsen Ost AG möchte ihren Gaskunden in Mehrfamilienhäusern zukünftig besonders energieeffiziente Lösungen anbieten. Hierfür werden zunächst zwei Pilotanlagen errichtet: Eine gasbetriebene Mini-BHKW-Anlage und eine Gas- Absorptionswärmepumpenanlage.

Beide Anlagen sind fertiggestellt und momentan im Probebetrieb. Für die Planung beider Anlagen wurde FWU beauftragt. Die Pilotanlagen sind mit zusätzlicher Messtechnik ausgerüstet.

Ziel ist es, Energie zu günstigeren Konditionen als mit konventioneller Technik anzubieten. Dabei wird die ENSO in der nun anlaufenden Pilotphase einerseits den Anlagenbetrieb optimieren und andererseits auf der technischen Seite die Gerätekonfiguration und deren Kosten an die Anforderungen einer stabilen Energieversorgung anpassen.

:: Zertifikat zur Wasserhygieneschulung nach VDI 6023 Kategorie A

Seit Juli 2006 gibt es die VDI 6023 "Hygiene in Trinkwasser-Installationen". Sie enthält Anforderungen an die hygienegerechte Planung, Ausführung, Instandhaltung und den Betrieb von Trinkwasserinstallationen. Weiterhin regelt die VDI die Qualifizierung aller an der Planung, Konstruktion, Herstellung, Errichtung und dem Betrieb inklusive der Instandhaltung der Trinkwasserinstallation beteiligten Personen.

Unser Kollege Herr Glieme hat sich der Hygieneschulung mit Prüfung in der Kategorie A unterzogen und ist damit auch berechtigt, Inhaber, Betreiber und sonstige Nutzer von Trinkwasserinstallationen bzgl. des hygienegerechten Betriebes und ihrer Pflichten zu unterweisen. Durch die Schulung und Zertifizierung sind wir noch mehr für die Belange der Trinkwasserhygiene sensibilisiert, was natürlich von Nutzen für unsere Kunden ist.